Handlungsanweisung 02

Dezember 12, 2008

Am 20.07.2008 erhielt ich von Satoshi Ogawa folgende Anweisungen:

Sammle Fotos.
Sammle Lebensmittel.
Sammle die Hauptgerichte, die an verschiedenen Orten serviert werden.
Sammle die Hauptgerichte, die von verschiedenen Volksgruppen gekocht werden.

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Handlungsanweisung 01

Dezember 12, 2008

Am 19.07.2008 erhielt ich von Lennart Frank folgende Anweisung:

ich würde Dir raten:
nach innen gehen, vorstellen die 7 Chakren, wo die sind findest Du sicher raus, das steht ja fast überall.
Dann beginnend von dem Solar Plexus Chakra in die Füße Fußgelenke Waden und Schienenbeine gehend sich vorstellend dass jede Zelle leuchtet das heisst Deine Füße etc. leuchten.
Wenn das so ist gehe in Knie und Oberschenkel, das gleiche. Dabei nicht zu viel denken, auch nicht denken wie es leuchtet sondern es versuchen zu erfahren. Wenn es nicht leuchtet nicht streng sein sondern immer wieder neu versuchen. Dann das Basis und Sakralchakra als Lichtkugeln vorstellen , die ebenfalls leuchten, aber auch alle Zellen, wenn das dann das Solar Plexus Chakra zum leuchten bringen, danach das Herzchakra und den Oberen Raum, danach das Halschakra, die Schultern und Arme und Hände, danach noch das Stirn und Scheitelchakra und zum Schluss noch einmal in das Solar Plexus Chakra und erfahren wie der ganze Körper leuchtet. Das ganze braucht so etwa 25 min, wenn Du magst kannst Du Dir eine CD von der Yashi Kunz bei Amazon bestellen da wird das angeleitet, heisst Element Licht, Meditation 1. Der Raum der da geöffnet wird ist wirklich weit gefasst. Er ist unter Umständen nicht gleich zugänglich aber wenn man das übt unvorstellbar groß.

Handlungsanweisung 00

Dezember 12, 2008

Am 09.07.2008 erhielt ich von Zora Annabelle Heinicke folgende Anweisungen:

VERGRABE EINEN SCHATZ

ZÄHLE DEINE SCHRITTE

Handlungsanweisung als Möglichkeitsraum

Dezember 12, 2008

s3_ausstellungsbesucher

Notiere eine Handlungsanweisung

Die Spielregel
1. Sie erhalten die Aufforderung eine Handlungsanweisung für Christiane Fichtner zu schreiben

2. Sie schreiben Ihre Handlungsanweisung von einigen Wörtern (mindestens drei) zunächst auf Papier

3. Zum Speichern und eingeben Ihrer Handlungsanweisung wird Ihnen dieser Blog als Arbeitsforum angeboten. Sie können mir die Handlungsanweisung auch als Email zusenden (mail(at)christiane-fichtner.de).

4. Ihre eigenen und die Handlungsanweisungen der anderen Autoren werden erfasst und gespeichert. Alle bisher eingegangenen Handlungsanweisungen per Email und die der Ausstellung in Nanning/China werden archiviert.

5. Ihre Handlungsanweisung ist mit denen der anderen Autoren auf der Plattform des Blogs einsehbar.

6. Nun liegt es an Ihnen, wie Sie weiter machen wollen: Sie können mit den anderen Autoren über die Möglichkeit der Kommentare auf diesem Blog in Verbindung treten.

7. Ich wünsche mir, dass Sie kommentieren, ob und wie – durch die Situation des Archivs – sich Ihre Erfahrung der niedergeschriebenen Handlungsanweisung verändert.

Zähle Deine Schritte

Dezember 11, 2008

s5_zahle_deine_schritte

Wie Dinge mit Wörtern gemacht werden

Dezember 11, 2008

s5_wie_dinge_mit_wortern_gemacht_werden

Notiere eine Handlungsanweisung

Dezember 11, 2008

s5_notiere_eine_handlungsanweisung

Handlungsanweisung als Möglichkeitsraum

Dezember 11, 2008

Die Installation in Nanning bestand aus folgenden Dingen:

Ein Tisch
Zwei Stühle
Drei chinesische Sätze in Plotterbuchstaben am Boden.

* Notiere eine Handlungsanweisung
* Wie Dinge mit Wörtern gemacht werden
* Zähle Deine Schritte

Auf dem Tisch: Ein Ordner | 500 Blatt Papier DIN A4 | Stifte | eine Aufforderung in chinesischer Sprache zum Niederschreiben einer Handlungsanweisung

Während der Ausstellung wurde der Ordner mit 400 DIN A4 Blättern gefüllt.
Ein großer Teil der Blätter besteht jetzt aus chinesischen Handlungsanweisungen. Der Übersetzungsprozess vom Chinesischen ins Deutsche läuft.

You can do it

Dezember 11, 2008
Die Installation in Nanning | 23.10.2008 bis zum 25.10.2008

Die Installation in Nanning | 23.10.2008 bis zum 25.10.2008

China Projekt

Juli 19, 2008

Ich bin mit meiner künstlerischen Arbeit für ein Reisestipendium nach China ausgewählt worden. In China werde ich mich mit Handlungsanweisungen beschäftigen, die das Thema Raum behandeln. Der Begriff Raum ist weit gefasst. Er bezieht sich auf Innenraum, Außenraum, Beziehungsraum, Denkraum.

Ich bitte Dich, mir eine oder mehrere Handlungsanweisungen zuzusenden, durch welche ich Raum ausprobieren, abschreiten, ertasten, erfinden, erschaffen, erfahren, gestalten, konstruieren, hören, riechen kann.

Ich bitte um eine Anweisung, die nicht ausufernd mit Material umgeht, kurz in der Formulierung ist und sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes von einer Minute bis zu wenigen Stunden umsetzen lässt.

Schicke mir eine Handlungsanweisung, die Du selbst bereit wärst umzusetzen.
Ich danke Dir sehr.

Hausaufgabe PP#22

Juli 19, 2008

Suche ein Foto von einer Person aus, die auf Dich faszinierend wirkt.

Es ist wichtig, dass Du davon ausgehst, die Person auf dem Foto sei nicht mehr unter den Lebenden. Du brauchst dafür keinen Beweis. Es reicht Deine Annahme.

Die Fotografie wirst Du vielleicht in einem Magazin, auf dem Flohmarkt oder in einem Fotoalbum finden.

In jedem Fall solltest Du Deine Suche mit großer Aufmerksamkeit gestalten und so lange suchen, bis Du weißt, dass Du das richtige Foto gefunden hast.

Es ist wichtig, dass die gewählte Person Dir völlig fremd ist.

Du nimmst dieses Bild und wählst einen Rahmen dafür aus. Es kann ein Bilderrahmen für die Wand sein oder ein Objekt für den Tisch. Es ist ebenfalls möglich, eine Mappe herzustellen.

Nachdem Du das Foto in Deinen Alltag integriert hast und es regelmäßig betrachtest, mache Dir bitte Gedanken, wer diese Person einmal war. Wie ihr Leben wohl verlaufen ist, was sie im Einzelnen erlebt hat, mit welchen Fragen und Themen sie sich beschäftigt hat und wie sie eventuell gestorben ist.

Du wirst herausfinden, wie nah Dir eine Person werden kann. Wahrscheinlich gibst Du dieser Person sogar einen Namen.

Denke Dir die Geschichte zu dieser Person aus und schreibe sie innerhalb von vierzehn Tagen auf.

Werde selbst zu dieser Protagonistin und stelle das Foto nach.

PP#22

Maske Ilka Renken Foto Elisa Meyer

Provisorium

Juli 4, 2008

Liebe Leserin,
lieber Leser,

stell Dir vor, Du hast einen Zeitraum von 14 Tagen vor Dir. Du kommst in eine fremde Stadt, ein Raum steht Dir zur Verfügung. Dieser vierzehntägige Zeit-Raum ist ein Provisorium für Deine Arbeit oder eine Arbeitsphase.

Ich bitte Dich, Dir vorzustellen, welche Dinge Du in diesem Raum brauchst, um dort 14 Tage zu arbeiten und zu leben.

Ich bitte Dich auch, diese Dinge (welche Du brauchen wirst) zu notieren und als Liste an mich zu senden.

Ich danke Dir sehr.

Christiane Fichtner

Heftarchiv, Tägliches Schreiben

Juni 21, 2008

„Christiane Fichtner schreibt. Sie tut dies fast täglich. Die Notate entstehen im Atelier und zuweilen auch bei der Arbeit oder zu Hause. Gerichtet sind die Notate an die Notizbücher.

Man könnte sagen, dass es Christiane Fichtner beim Schreiben ihrer Notate in zweierlei Hinsicht um die Gestaltung ihres Alltags geht. Zum einen trifft sie beim Schreiben eine Entscheidung darüber, was sie in der folgenden Woche aus den Notizbüchern heraus zieht. Zum anderen ist der Vorgang des Schreibens selbst eine Methode zur Gestaltung des Alltags. Das Schreiben ermöglicht es Christiane Fichtner, ihren Alltag zu strukturieren. Freie Zeit wird mit einer Beschäftigung ausgefüllt, die Spaß macht und Langeweile vertreibt.

Schreiben ist ein Weg, sich Zeit zu Eigen zu machen. Aber nicht nur Zeit sondern auch Raum. Um Schreiben zu können, muss man sich im Alltag Raum dafür schaffen.
Wer schreibt, nimmt sich Zeit und schafft sich Raum. Und genau das tut Christiane Fichtner. Indem sie Raum und Zeit mittels des Schreibens auf ihre Weise organisiert, könnte man sagen, gestaltet sie ihre Welt nach ihren Wünschen.

Was sich in Christiane Fichtners Notaten vollzieht und was sie dementsprechend nachvollziehbar macht, ist also nichts Geringeres als die Geburt eines Systems oder, was dasselbe ist, das prozesshafte Entstehen von Kunst aus der Lust an der Wiederholung und Variation einer Beschäftigung.“
Marcus Varnhagen